Informationen zur Villa

Eng verknüpft mit dem Erlanger Stadtteil "Am Anger" ist die Firmengeschichte der ERBA. Die Erlanger Baumwollspinnerei wurde 1880 gegründet und war, als eines der größten Unternehmen im Textilbereich, ein wichtiger Arbeitgeber. Das eigentliche Fabrikgebäude wurde 1983 nach dem Konkurs der ERBA abgerissen. An seiner Stelle steht heute das Einkaufszentrum Michael-Vogel-Straße und als städtebauliches Modellprojekt die "Spinnereisiedlung".

Erba Villa

Als Begegnungszentrum für die 1200 neuzugezogenen Bürgerinnen und Bürger und für andere Interessierte aus dem Stadtteil Anger und darüberhinaus, wird seit nunmehr 25 Jahren die 1880 erbaute ehemalige Direktorenvilla genutzt. Mit einer Fülle von Veranstaltungen für Kinder, Jugendliche und Erwachsene, für deutsche und ausländische Bürgerinnen und Bürger bespielt der Bürgertreff des Kultur- und Freizeitamtes das Erdgeschoß und den Park der Villa. Der professionelle Rahmen, gestaltet durch die beiden Mitarbeiter Anne Sommer und Klaus Probst, und das vielfältige ehrenamtliche Engagement von Gruppen und Vereinen ermöglichen eine erstaunliche Angebotspalette. Kindertheater und Kleinkunst, Feste und Feiern, Kurse und offene Angebote machen die denkmalgeschützte Villa zu einem pulsierenden Zentrum des Lebens am Anger.
Nähere Informationen zum Programm der Villa finden Sie unter www.villa-angertreff.de

Ziele der soziokulturellen Stadtteilarbeit in der Villa Ehrenamtliches Engagement
Viele Angebote werden allein von oder gemeinsam mit Ehrenamtlichen, Vereinen und Initiativen entwickelt und durchgeführt. Im Stadtteilbüro erhalten sie Beratung und Unterstützung. Hier geschieht die Programmplanung und die Koordination des Betriebs. 1991 haben sich Anwohnerinnen und Anwohner und andere Interessierte zum Förderverein "Die Villa & Angertreff" zusammengeschlossen. Neben tatkräftiger Unterstützung engagiert sich der Verein für den Erhalt und die personelle Absicherung der beiden Stadtteileinrichtungen.

Regelmäßige Nutzer im Bürgertreff Die Villa Daten und Fakten
Im Jahr 2008 hatte die Villa eine Besucherfrequenz von 11.270 Kontakten. 101 verschiedene Angebote - vom Ferienprogramm, Mädchentreff und Disco über Sonntagsbrunch, Musik-, Kleinkunst- und Informationsveranstaltungen, bis hin zu Gruppen- und Vereinstreffen, Festen und Feiern fanden zu knapp 1000 Terminen statt. Über Raumnutzungsgebühren, Eintritte bei Veranstaltungen, Kursgebühren, Spenden, Sponsoring und Inserate im Stadtteilprogramm konnten die Villa 12.000 € einnehmen.


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